Start der Woche der Brüderlichkeit in Osnabrück

Veranstaltung 03. März 2022

Start: 06.03.2022, 8:26 Uhr

Ende: 28.11.2027, 8:26 Uhr

Deutschlandweit rennomierteste Veranstaltung zum jüdisch-christlichen Dialog

Seit 1952 organisieren die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im März eines jeden Jahres diese Woche als Zeichen gegen jede Form von Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und Rassismus, gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

2022, zum 70. Jahrestag, wird die Woche der Brüderlichkeit unter dem Jahresthema „Fair Play – Jeder Mensch zählt“ in Osnabrück eröffnet und in Stadt und Landkreis Osnabrück durch ein ganzjähriges Rahmenprogramm begleitet.

Der Dachverband der Gesellschaften, der Deutsche Koordinierungsrat (DKR), nimmt mit dem Jahresthema den Sport als wichtigen Ort der Begegnung und des menschlichen Miteinanders in den Blick. Der Sport ist in vielen Aspekten ein Spiegelbild der Gesellschaft. Insbesondere Antisemitismus und Rassismus, aber auch andere Formen der Benachteiligung fordern im Sport wie in der Gesellschaft besonders heraus. Hier gilt es Gesicht zu zeigen und aktiv zu werden, um sich für ein respektvolles und gleichberechtigtes Miteinander einzusetzen. Dafür steht das diesjährige Motto: „Fair Play – Jeder Mensch zählt“.

Seit 1968 verleiht der DKR während der zentralen Eröffnungsfeier zur Woche der Brüderlichkeit die Buber-Rosenzweig-Medaille. Ausgezeichnet werden Personen, Initiativen oder Institutionen, die sich insbesondere um die Verständigung zwischen Christ:innen und Jüdinnen und Juden verdient gemacht haben. Die Medaille wird in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen.

Am 6. März 2022 werden in der OsnabrückHalle Peter Fischer, der Präsident von Eintracht Frankfurt und der Sport-Verband MAKKABI Deutschland e.V. mit der Medaille ausgezeichnet.

Peter Fischer hat sich mit seiner klaren Haltung gegen Rechts, gegen Antisemitismus und Rassismus im Sport wie in der Gesellschaft einen Namen gemacht. MAKKABI Deutschland e.V. baut unabhängig von Religion, Herkunft oder Hautfarbe im Rahmen von Sport eine Brücke zwischen den Menschen und bringt jüdische und nicht-jüdische Sportlerinnen und Sportler zusammen.

Weitere Informationen über die Geschichte und die aktuelle Arbeit des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit erhalten Sie hier: