Kinder genießen Kirchentag

Nachricht 11. Juni 2022

Singen, Basteln, Spielen und Spaß haben beim Kinderkirchentag

Das Logo für den Kinderkirchentag haben Pastor Thomas Herzberg (Layout) und Diakon Waldemar Kerstan (Skizze und Entwurf) erstellt.

Fröhliches Lachen, kräftiges Klopfen von Hämmern, heller Gesang von Kinderstimmen, wilde Rennen auf dem Bobbycar, der Duft von Pfannkuchen und Würstchen – all diese Geräusche und Gerüche wehten am Samstag (11. Juni) über das Gelände der St.-Michaelis-Kirche in Osnabrück-Eversburg. Unter der Überschrift „Mut tut gut“ hatte der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Osnabrück zum Kinderkirchentag eingeladen. Rund 80 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren waren zu Gast und genossen den Tag sichtlich.

„Alle haben gute Stimmung, das freut uns sehr. Schön, dass die Kinder diesen Tag genießen können“, sagte Diakon Waldemar Kerstan stellvertretend für das Vorbereitungsteam. Schon bei den Anmeldungen seien die Kinder voller Vorfreude gewesen. „Viele Eltern und Kinder fanden es toll, dass es wieder eine Veranstaltung gibt. Und dass es ein Angebot für Grundschulkinder ist“, berichtete Kerstan.

30 Helfer*innen aus verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises hatten ein buntes Programm vorbereitet. In der St.-Michaelis-Kirche begann es mit Musik, einem Spontanchor und einigen Spielszenen zur biblischen Figur Lydia. Die Purpurhändlerin bewies Mut, indem sie den Apostel Paulus und seinen Begleiter Silas bei sich aufnahm. Außerdem ließ sie sich und ihre Angehörigen taufen, obwohl sie Schwierigkeiten befürchten musste. Eine Gruppe von Jugendlichen aus der Andreasgemeinde Wallenhorst spielte die von Diakon Udo Ferle geschriebene Geschichte für die Kinderkirchentagsbesucher*innen. In Kleingruppen setzten sich die Kinder mit dem Thema Mut auseinander, bevor das weitere Programm begann. 

Unter freiem Himmel und bei bestem Wetter konnten sie Stoffbeutel gestalten, Ketten und Armbänder zusammenstellen, auf kleinen Leinwänden Kunstwerke malen oder Nagelbilder hämmern. Sehr beliebt war auch das Herstellen eines Mühlespiels auf einem Stück Leder, das sich zu einem Beutel zusammenziehen lässt. Zum Fußball-Spielen oder für eine Wettfahrt mit dem Bobbycar blieb auch genug Zeit. „Das Essen war offensichtlich lecker, sodass die meisten Kinder viel länger am Tisch sitzen geblieben sind, als wir das von anderen Veranstaltungen kennen“, schilderte Kerstan seine Beobachtung.

Zum Abschluss kamen alle Besucher*innen wieder in der Kirche zusammen. Für einen kurzen Rückblick hatte Kerstan eine Diashow mit Bildern des Tages zusammengestellt und zeigte diese per Beamer. Ein Kinderreporter befragte mehrere Gäste, was ihnen besonders gut gefallen hatte. Als die Besucher*innen schließlich die Kirche verließen, fielen 100 kleine Figuren an Fallschirmen vom Kirchturm herunter. „Eine rundum großartige Sache, die eine Wiederholung verdient hat“, lautete das Fazit des Vorbereitungsteams.

Maren Bergmann
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit